Claus Pescha - handmade web.design

Immer wieder Sonntags – Updates für WordPress, Plugins und Theme

Warum regelmäßige Updates für Deine Webseite wichtig sind.

Webseiten haben sich über die Jahre sehr gewandelt. Dienten sie zunächst ‘nur’ der Präsentation statischer Inhalte, entwickelten sie sich bis heute zu komplexen, multimedialen, datenbankgestützten Programmen, die dynamisch und interaktiv benutzerbezogene Inhalte präsentieren und dabei mit anderen Webseiten und sozialen Netzwerken Daten austauschen und abgleichen können.

Moderne Webtechnologie ermöglicht eine breite Verteilung der Inhalte Deiner Webseite

Ein Beispiel für letztere Funktion ist die Möglichkeit, Inhalte mit einem Klick in sozialen Netzwerken mit jeder beliebigen Adressatengruppe zu teilen. Du findest die für diese Funktion notwendigen Funktionalitäten in Form der Buttons am Ende dieses Artikels. Um diese Art Datenaustausch zu ermöglichen, stellt das Content-Management-System (CMS), hier WordPress, programmtechnische Schnittstellen und Protokolle auf Deiner Webseite zur Verfügung, mit deren Hilfe dann Daten mit einem sozialen Netzwerk ausgetauscht werden und Du z.B. diesen Artikel in Deinem Facebook Profil posten könntest. Weltweit werden auf diese Weise Daten dynamisch verknüpft und interaktive Zugriffe geregelt.

In diesem Sinne sind eine Webseite aus den 90er Jahren und eine von heute kaum noch miteinander zu vergleichen. Vergleichsweise rasant entwickeln sich heute die Internettechnologien und der alte Leitsatz, “Never touch a running system” gilt heute definitiv nicht mehr, denn durch das hohe Maß an Verknüpfung ziehen Weiterentwicklungen an einer Stelle Anpassungen an vielen anderen Stellen nach sich. Folgte man als Webseitenbetreiber also dem vorgenannten Leitsatz, stünde eins fest: das System wäre schon bald nicht mehr “running”.

Updates einspielen und Funktionen prüfen

Was bedeutet das für Entwickler von Internettechnologien und Betreiber von Webseiten? Entwickler von CMS, Plugins und Themes müssen Ihre Systeme laufend weiterentwickeln und anpassen. Dabei geht es nicht allein um ein Umsetzen und Implementieren der neuesten Internettechnologien, nein, es geht vor allem um die Sicherheit der Systeme. Durch die automatisierten, autorisierten und wechselseitigen Zugriffsmöglichkeiten über Protokollschnittstellen werden die Systeme potentiell auch anfällig für Angriffe. Dies gilt es ständig zu prüfen und auftauchende Sicherheitslücken zu schließen.

Als Betreiber einer Webseite solltest Du dafür sorgen, dass die erscheinenden Updates – und wir sprechen von etwa einer handvoll Updates jede Woche, wenn wir WordPress, installierte Plugins und das verwendete Theme einbeziehen – zeitnah eingespielt werden und anschließend die Funktionen der Webseite überprüft werden.

WordPress ist das meistgenutzte CMS weltweit, im vergangenen Jahr basierten bereits mehr als 27% aller Webseiten darauf. Es wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Plugins erweitern das CMS-Grundsystems um spezielle Funktionen, z.B. das Kontaktformular einer Seite. Jede Webseite nutzt üblicherweise mehrere solcher Plugins. Das einer Webseite zurunde liegende Theme seinerseits bestimmt das grundsätzliche Design und Layout der Seite, dass dann vom Webentwickler, wie z.B. mir, angepasst wird, um den Kundenwünschen und der Corporate Identity zu entsprechen. Die Anpassungen erfolgen je nach funktionaler Anforderung auf den Programmsprachebenen von html, css, php oder javascript. Kleinere Plugins sind meist kostenfrei, für größere fallen manchmal jährliche Updatekosten an. Bei Themes ist es ähnlich, es gibt kostenfreie und kostenpflichtige. Ich empfehle letztere, denn es macht sich für Dich bezahlt, wenn das Theme von seinen Entwicklern gepflegt und immer wieder an die WordPress-Entwicklung angepasst wird: in der jährlichen Gebühr sind hier nicht nur die Updates, sondern auch der Support bei Fragen oder Problemen abgedeckt, bei kostenfreien Themes üblicherweise nicht und es bedeutet einen durchaus nennenswerten Programmier- und Kostenaufwand, wenn man später gezwungen ist, das Theme zu wechseln, nur weil das alte von seinen Entwicklern nicht mehr gepflegt wird.

Die Update-Administration kannst du als Webseitenbetreiber entweder selbst vornehmen, oder bei mir jährlich zu einem Pauschalpreis abonnieren. Im ersten Fall kannst Du eine kleine Schulung bekommen, in der Du lernst, Deine Webseite hinsichtlich aller Updates zu administrieren und sie anschließend auf ihre korrekte Funktion zu überprüfen und nur für den Fall, dass nach einem Update, etwas nicht mehr funktioniert, würdest Du mich mit der Fehlersuche und -behebung beauftragen, hinzu kämen ggfs. die Kosten für Theme- und Plugin-Lizenzen. Im jährlichen Pauschalpreis sind eine eventuelle Fehlerbehebung nach Updates wie auch etwaige Theme- und Plugin-Lizenzgebühren schon enthalten.

Siehe auch:
Update-Administation WordPress + Theme und
Update-Administation Shopsystem WooCommerce

Hast Du Fragen zur Update-Administration?